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Fahrten und Events

 

Sail Amsterdam 2005

17. bis 21.08.2005

Nicht jedermanns Sache, das Klettern in den Rahen

Durch Zufall habe ich im Aug. 2005 einen Fernsehbericht im NDR von der Sail 2005 in Bremerhafen gesehen. Fasziniert von den vielen Großseglern war ich schon immer.
Sicher, in den Niederlanden bekommt man immer mal den einen oder anderen dieser Windjammer zu Gesicht, aber so eine Ansammlung.

Zum Schluss erklärte der Moderator des NDR beiläufig, dass die ganze Armada am Sonntag über die Nordsee nach Amsterdam weiterzieht, zum nächsten Großereignis, die Sail 2005 Amsterdam.

Unser Jahresurlaub war ohnehin geplant ab dem 22.08. Wenn unsere Chefs mitspielten und eine Vorverlegung des Urlaubs zustimmten, könnten wir dabei sein.

Es hat geklappt! Tasche zusammen gepackt und auf nach Maurik

Von unserem Heimathafen ist Amsterdam mit dem Schiff locker in zwei Tage zu schaffen. Wir hatten bis vor dem Eröffnungstag sogar vier Tage Zeit. So konnten wir ohne Hetze über Utrecht, via der Vecht, der Gaasp, der Weespertrekvaart und der Amstel nach Amsterdam fahren.

Normalerweise bevorzugen wir, wenn wir schon mal in Amsterdam sind, den Sixhaven. Nur zu solchen Events hat man keine Chance, dort auch noch einen Platz zu finden, aber irgendein Fleckchen werden wir für unsere Lady Ann schon finden.

Um so überraschter waren wir, beim Einlaufen in Amsterdam Gleich zu Anfang, an der Amstelkade etwas außerhalb vom Centrum, war noch Platz für zwei bis drei Boot.
Okay, bis zum Veranstaltungsgelände, dem Ijhaven, ist es dann doch noch ein Stückchen, doch mit unseren Fahrrädern sollte es doch machbar sein.

Über die Amstel nach Amsterdam

Mittwoch Morgen um 7.30 Uhr - Alles fährt zur Sail

Das Gelände rund um den Ij Hafen - ganz schön weitläufig

Immerhin waren wir schon Dienstag früh, einen Tag vor der Einlaufparade der Schiffe, vor Ort, hatten einen sicheren Liegeplatz und konnten unser Unternehmen "Amsterdam Sail 2005" in aller Ruhe angehen. So blieb uns auch noch genug  Zeit, per Fiez die Umgebung zu erkunden.

Amsterdam an sich ist sowieso schon ein besonderes Erlebnis, vom Nachtleben mal ganz abgesehen. Trotzdem oder gerade deshalb sollten die nächsten Tage recht anstrengend werden. Den ganzen Tag auf den Beinen schlaucht doch ganz schön.

Ich weiß nicht, vielleicht waren es meine ordentlichen Kenntnisse der Algemene Nederlandse Spraakkunst, mein freundliches Auftreten oder der Charme meiner Frau. Jedenfalls konnten wir am Donnerstag bei einem zufälligen Gespräch mit einem leitenden Angestellten der Amsterdamer Hafenbehörde, diesen belatschern, dass er uns einen Liegeplatz für unser Boot auf deren Dienstgelände zuwies - exclusiv voor Harry. Freitag morgen zogen wir um und waren die letzen drei Tage mitten im Geschehen. Wir konnten Tagsüber oder Nachts zum Feuerwerk, mit dem Boot das Hafengebiet befahren und hatten den reservierten Liegeplatz sicher für uns.

 

. . . . ich muss schon sagen, echt nett, diese Holländer.

 

Abschließendes Fazit unseres Besuches bei der Sail 2005 in Amsterdam:

Ein Event der Superlative - ca. 2,5 Mio. Menschen waren dabei und konnten
57 traditionelle Windjammer
3 Nachbauten
560 kleiner historische Segelschiffe
5 moderne Großsegler
5 militärische Schiffe
bestaunen.

Dazu kamen sicherlich 10000 private Schiffe, Yachten, Ausflugsschiffe von Tages- und Übernachtungsbesuchern.

Viele maritime Interessengruppen haben sich eingefunden, wie z.B. eine ganze Flotte von alten Schleppbooten, teilweise mit Kohle befeuerte Dampfkesseln.

 

 

Für alle Freunde alter Sailships....

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