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Windjammer

Die Tall-Ships

Alexander von Humboldt

Art: Dreimast Bark

Länge: 63,00 Meter

Breite: 8,02 Meter

Tiefgang: 4,88 Meter

Segelfläche: 1010 m²

Besatzung: 60 Personen

Nation: GER

Heimathafen: Bremerhaven

Eigner: DSST, Bremerhaven

Die Geburtsstunde der „Alexander von Humboldt“ liegt im Jahre 1906. Am Anfang stand die Idee, Jugendliche auf einem Großsegler ganz neue Erfahrungen gewinnen zu lassen, im Umgang mit der Natur, mit einem historischen Schiff, mit der Gemeinschaft an Bord und mit sich selbst.

1986 erwarb die Sail Training Association Germany (S.T.A.G.) dieses Schiff vom Bundesminister für Verkehr. In den Jahren 1986 bis 1988 verwandelten die Motorenwerke Bremerhaven und viele freiwillige Helfer das ehemalige Feuerschiff in die Bark „Alexander von Humboldt“. Die grüne Rumpffarbe setzt die Tradition der ehemaligen Bremerhavener Rickmers-Reederei fort, die grünen Segel stiftete fortan die Bremer Brauerei Beck & Co.

Seit ihrer Indienststellung im Jahre 1988 hat das Segelschiff sechsmal den Atlantik überquert und mehr als 300.000 Seemeilen zurückgelegt. Doch was ist ein Schiff ohne seine Besatzung. Zurzeit stehen der Bark „Alexander von Humboldt“ über 1000 Stammbesatzungs-Mitglieder zur Verfügung. Dabei spielt es keine Rolle ob sie weiblich oder männlich sind. Aber eines haben sie alle gemein. Sie segeln ehrenamtlich mit und pflegen ihre „Alex“ hingebungsvoll.

Erhöhte Sicherheitsstandards und die damit verbundenen Kosten machten den Weiterbetrieb des Schiffes unmöglich.

 

Galionsfigur der Alexander von Humboldt II

 

 

2011 wurde die "Alex" durch den Neubau "Alexander von Humboldt II" ersetzt. Dabei fanden die Baupläne der 1953 auf der Stülcken Werft Hamburg gebauten Dewaruci Verwendung.

Alexander von Humboldt II

Die Alexander von Humboldt II bei der Einlaufparade zum Hamburger Hafengeburtstag 2015

Eigner und Betreiber ist die Deutsche Stiftung Sail Training, die ebenfalls zur S.T.A.G. gehört.

Wie viele andere Großsegler ist auch die neue "Alex" nicht frei von finanziellen Sorgen. Laut Aussage des Eigners wird z.Zt. die geplante Kojenbelegung von 80% bei weitem nicht erreicht, ganz im Gegensatz zu Kreuzfahrten auf Luxusliner. Neue Werbestrategien und intensive Suche nach weiteren Sponsoren sollen weiterhelfen.

Die alte Alex wird übrigens nach kurzen Zwischenstationen in der Karibik und dem Mittelmeer, in Bremen zum festliegenden Hotel- und Restaurantschiff umgebaut und danach seinen Liegeplatz an der "Schlachte", gegenüber der Becks Brauerei haben.

 
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