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Häfen u. Liegeplätze

Sixhaven Amsterdam (NL)

Erstellt:2005
letztes Update: 2015

Lage: Koordinaten N52°22.960' E4°54.438'  

Stadtwappen Amsterdam

 

Am Ende des Noordzeekanaal, auf der Nordseite des Ijhaven, direkt gegenüber der Centraal Station Amsterdam (Hauptbahnhof). Die Hafeneinfahrt liegt östlich der Schleuse zum Noordhollandkanaal und ist gut ausgeschildert.

Vom IJsselmeer und der Nordsee ist der Hafen mit stehendem Mast zu erreichen.

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Beschreibung und Anreise:

Auf Grund der guten Lage zur Amsterdamer Innenstadt ist der Hafen bis zum Nachmittag eigentlich immer ausgebucht. Ein zeitiges Anlaufen des Hafens bis gegen Mittag oder rechtzeitige Reservierung ist daher ratsam.

Im Hafen ist alles sehr eng und erfordert beim Manövrieren Ruhe und Fahrkönnen. Bei den vielen Charterschiffen die täglich den Hafen anfahren, ist es dazu ratsam, zumindest während der Hauptan- und Abfahrtzeit die Augen offen und immer einen Fender parat zu halten.

Gegen Nachmittag werden auch die Zufahrten zu den Boxen mit Schiffen zugestellt. Brand- und Sicherheitstechnisch sicherlich ein Problem. Die Einweisung der Neuankömmlinge und Anmeldung beim Hafenmeister ist dafür aber absolut professionell.

Durch umfangreiche Baumaßnahmen für den neuen Nord-Süd Metro-Tunnels unter dem Ijhaven direkt neben dem Sixhaven wurde das Hafenterrain ein wenig verkleinert und die alte Kantine mit den Sanitäranlagen an der anderer Hafenseite neu erbaut. Nach wie vor sind Toiletten, Waschraum und Duschen, trotz des großen Andrangs, in einem ordentlichem Zustand.

Das gesamte Hafengelände ist durch einen hohen Zaun vor unerwünschte Besucher gesichert. Der Eingang ist per Zahlencodeschloss gesichert.

 

Zur Geschichte

Der Sixhafen hat eine lange Tradition. 1946 haben sich Amsterdamer Dokarbeiter und Schiffsbauer zu einer Wassersportvereinigung zusammengefunden und den Hafen 1974 übernommen. Zu früheren Zeiten wurde vom Hafenmeister um Punkt 20.00 Uhr mit einer Trompete das Signal zum Einholen der Flaggen geblasen. Bis vor einigen Jahren wurde dieser maritime Brauch noch per Kassettenrekorder und Lautsprecher weitergeführt. Leider haben in der heutigen Zeit bei vielen Skippern maritimen Gepflogenheiten und Traditionen nicht mehr diesen Stellenwert und damit wurde auch diese Flaggenparade eingestellt.

Infos für Gastlieger:

Passanten Liegegeld und Gebühren sind inkl. Elektra (6 A) und WiFi.

Für Schiffe mit einer Länge über 15 Meter stehen nur in besonderen Fällen und auch nur nach Rücksprache mit dem Hafenmeister Gastliegeplätze zur Verfügung.

Gebühren pro Nacht:

bis   6 m > 10,20 €
bis   7 m > 11,30 €
bis   8 m > 12,30 €
bis   9 m > 14,30 €
bis 10 m > 16,90 €
bis 11 m > 18,90 €
bis 12 m > 20,90 €
bis 13 m > 24,00 €
bis 14 m > 26,60 €
bis 15 m > 29,50 €

Dusche   > 0,18 €/Min.
Trinkwasser vom Steg > 0,50 €/100 l

Bezahlt wird mit einer Jachthafenbezahlkarte (SEP), die an Bezahlautomaten zu bekommen sind.

Kontakt:

Besucheradresse:Sixhavenweg 15
1021 HG Amsterdam

Postanschrift:Postbus 36147
1020 MC Amsterdam

 

Telefon Hafenmeister: +31 (0)20 - 632 94 29

Telefon Clubhaus:   +31 (0)20 - 637 08 92

Fax Administration: +31 (0)20 - 636 16 22

 

Website:

 

Landgang Amsterdam:

Wenn man schon mal mit dem Schiff in Amsterdam ist, sollte natürlich auch einen Landgang mit einplanen. Es ist allerdings so, dass genau wie in anderen europ. Metropolen auch ein Tag dafür längst nicht ausreicht. Das  muss aber letztich jeder für sich entscheiden.

Die Innenstadt ist bequem mit der Personenfähre (kostenlos) zu erreichen. Man kann die Fähren rechts oder links vom Sixhaven nach einen kurzen Fußmarsch (ca. 5 min.) erreichen. Sie verkehren etwa im 10 Minutentakt rund um die Uhr (nach 0.00 Uhr nur noch die westliche) und legt an der Rückseite zum Hauptbahnhof an. Durch den HB gelangt man dann in die Innenstadt. Seit neuesten ist der HB Nachts ab 1.00 Uhr nur noch für Zugreisende betretbar. Nachtschwärmer müssen dann um den Bahnhofskomplex herum laufen.

Die Innenstadt, das Altstadtviertel, das Chinesenviertel und vor allem das Rotlichtmillieu rund um die Heerengracht ist immer wieder einen Besuch wert. Auch das Nachtleben ist bei entsprechend vorsichtigen Verhalten, nicht so gefährlich wie der erste Eindruck vermitteln mag. Die überall gegenwertigen Drogendealer lassen einem in Ruhe, wenn man sie nicht beachtet. Das trifft auch auf die Damen des horizontalen Gewerbes zu, die, wenn mit dem nötigen Respekt behandelt, freundlich und charmant sein können. Man sollte sich einfach mal in einer der vielen Millieukneipen trauen, wo man häufig in eine ausgelassene Party schliddert und meist nur nette Leute und die dollsten Typen kennen lernen kann.

Kulinarisch hat man in A'dam die Qual der Wahl. Es gibt tausende von kleinen oder großen Restaurants, Schnellrestaurants und Fastfoodläden mit allen Köstlichkeiten dieser Erde.
Mein Geheimtipp:
Thai Spezialitäten Restaurant "Klaas Compaen"
in der Raamgracht 9 (nahe bei der Amstel).
Heutiger Name: "Raan Phad Thai"
Ein originelles Restaurant im Keller mit nur 5 Vierer-Tischen und vielleicht 10 Plätzen am Tresen. Man kann dafür aber dem Koch über die Schulter schauen und total lecker zu recht moderaten Preisen essen.

Thai Spezialitäten Restaurant "Klaas Compaen"

 

Mein Urteil zum Sixhaven:
Der Sixhaven liegt etwas abseits, aber trotzdem Zentral, nahe bei der Innenstadt. Für die fehlende Privatsphäre wird man dadurch entschädigt, dass man immer etwas zu sehen bekommt. Ordentliche Sanitäranlagen, die professionelle und trotzdem freundliches Hilfsbereitschaft des Hafenmeisterteams runden mein positives Gesamtergebnis ab.

Die Metropole Amsterdam ist immer wieder faszinierend und bin ich in der Nähe, wird Kurs auf Amsterdam genommen.

Centraal Station

von der Amstel nach A'dam

 Typisches A'dam

Red Light District zwischen "De Oude Kerk" und "Nieuwmarkt`"

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